Am Samstag, 12.09.2026 wurde bei der Unterabschnittsübung des Unterabschnittes Rastenfeld der Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes angenommen. Da sich in unmittelbarer Nähe keine geeignete Löschwasserentnahmestelle befand, stellte die Wasserversorgung eine besondere Herausforderung dar.
Zusätzlich musste ein Landwirt aus einem Traktor gerettet werden, nachdem dieser kollabiert war. Mehrere Personen sowie Tiere wurden von den eingesetzten Atemschutztrupps aus dem Gefahrenbereich gerettet. Die anderen Feuerwehren hatten zur Aufgabe, dass angrenzende Wohngebäude durch Funkenflug zu schützen.
Die FF Gföhl und Eisengraben waren für die Herstellung der Wasserversorgung zuständig. Zu Beginn speisten die beiden Feuerwehren die jeweils mitgeführten 4.000 Liter Löschwasser in das Tankbecken der FF Loiwein ein. Anschließend musste weiteres Löschwasser von einem Hydranten in Sperkental zur Übungsstelle transportiert werden. Dabei zeigte sich, dass eine Fahrt für die Wasserzufuhr rund 20 Minuten dauerte.
Die Übung zeigte, wie wichtig eine gut koordinierte Löschwasserversorgung und die Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren besonders in abgelegen Gebieten sind. Im Anschluss wurde der Übungsablauf gemeinsam besprochen und die gewonnen Erkenntnisse ausgewertet.
Fotos: FF Gföhl/Patricia Müller
Feuerwehren bei der Übung
FF Gföhl, 4 Mitglieder / HLF
FF Sperkental
FF Loiwein
FF Eisengraben
FF Rastenfeld
FF Peygarten-Ottenstein
FF Marbach im Felde