Am 27. Oktober 2026 wurde die Feuerwehr Gföhl um 01:41 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einem Wohnhaus im Gföhleramt alarmiert.
Die Besitzerin hatte zufällig einen Brand im Wandbereich hinter dem Küchenofen entdeckt. Nach Angaben der Bewohner hatte der Ofen bereits im Laufe des Tages wiederholt verstärkt geraucht. Hinter der Wand war die Zellulosedämmung in Brand geraten.
Bei der Erkundung öffnete der Einsatzleiter den betroffenen Wandbereich. Dabei kam es plötzlich zu einer offenen Flammenbildung. Daraufhin ordnete er das Vorgehen unter Atemschutz mit einer Kübelspritze an.
Um die brennende Zellulosedämmung erreichen zu können, mussten die Steinplatten entfernt und die Wand weiter geöffnet werden. Die dahinterliegenden Brandstellen und Glutnester wurden freigelegt und gezielt abgelöscht.
Durch den Schwelbrand waren auch die im betroffenen Wandbereich verlegten Stromkabel sowie eine Wasserleitung zerstört worden.
Mithilfe eines Druckbelüfters wurde der Raum vom Rauch befreit.
Fotos: FF Gföhl/ Patricia Müller
Im Einsatz:
FF Gföhl, 12 Mitglieder, HLFA, DLK, KLF
Polizei